Falkenhorst

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Falkenhorst

Untermieter in luftiger Höhe

In fast 40 Metern Höhe an der Fassade des Müllheizkraftwerks haben wir 2011 gemeinsam mit dem Vogelexperten Franz Stalla einen Falkenhorst befestigt. 2015 wurde der Horst das erste Mal von Wanderfalken besiedelt.

2019

Auch 2019 sind die Turmfalken zurückgekehrt und haben ihre Wohnung in luftiger Höhe über der Stadt bezogen.

Bilder: Fotografenmeister Martin H. Hartmann

Turmfalke am 07. Juni 2019

 

 

Turmfalke im April 2019:

Turmfalke (Falco tinnunculus)

Er nistet In Felsen und Bäumen, Mauerlöchern, Krähen- und Elsternestern, in Taubenschlägen, manchmal in  kleinen Kolonien, möglichst hoch. Nistkörbe werden gerne angenommen. In baumloser Ebene nistet er auch  am Boden. In Horstnähe kommt es zu lärmenden Begattungen. Das Weibchen brütet sehr fest, das Männchen übergibt ihm im Nest oder an einem Übergabeplatz die Nahrung, brütet ausnahmsweise auch selber und kann als Aushilfe die Jungen füttern.

Kleine Junge bilden im Nest einen Knäuel, um sich zu wärmen, sie werden acht Tage streng und weitere acht Tage zunehmend nachlässig gehudert (Hudern: Schützen von Nestlingen durch die Brutvögel, indem sie ihren Nachwuchs unter den Flügeln bergend aufnehmen oder ihn im Bauchgefieder wärmen und beschützen). Danach fliegen beide Eltern zur Jagd. Anfangs schaut die Haut rosig durch den samtig weißen Flaum, und die Jungen öffnen nur zu den Fütterungen die Augen. Nach einer Woche sprießt ein zweites Daunenkleid, und die Krallen werden schwarz. Mit zwei Wochen können die Jungen stehen, mit drei die Beute zerlegen und mit vier Wochen erreichen sie ihr Endgewicht.

Wenn das Männchen nicht genug Nahrung herbeischafft, frisst das Weibchen die Eier oder die verhungernden Jungen. Etwa ein Drittel der Baumbruten wird durch Krähen zerstört. Nach dem Ausfliegen kommen die Jungen für die ersten Nächte zum Horst zurück. Sie erfüllen für einige Wochen die Gegend mit ihrem Bettelgeschrei.

 

2018

Besuch von Vogelkundler Fanz Stalla am 24. April 2018

 

Bilder: Fotografenmeister Martin H. Hartmann

links Franz Stalla (Vogelkundler) / rechts Dr. Thomas Grommes (Geschäftsführer)

 

2018 sind die Turmfalken zurückgekehrt und leben in luftiger Höhe über der Stadt.

 

Bilder: Fotografenmeister Martin H. Hartmann

 

 

2017

Jeweils ein kurzer Besuch Anfang Mai 2017: zwei Turmfalken.

2016

Ebenfalls nur ein kurzer Besuch Mitte April 2016: ein Turmfalke.

Mitte März 2016 war ein Wanderfalke da - der Besuch währte aber nur kurz.

2015

Im Frühjahr 2015 war ein Wanderfalken-Pärchen da und brachte zwei junge Wanderfalken zur Welt.

 

 

 

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