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Zahlen, Daten, Fakten – Das Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen (GML) im Überblick:

Betreiber des Gemeinschafts-Müllheizkraftwerks Ludwigshafen:

GML – Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH
Bürgermeister-Grünzweig-Straße 87, 67059 Ludwigshafen am Rhein

Eigentümer

In der GML sind die Städte Ludwigshafen, Frankenthal/Pfalz, Neustadt an der Weinstraße, Mannheim, Speyer und Worms sowie die Landkreise Alzey-Worms, Bad Dürkheim, Rhein-Pfalz-Kreis und die Zentrale Abfallwirtschaft Kaiserslautern, gemeinsame kommunale Anstalt der Stadt und des Landkreises Kaiserslautern (ZAK) zur gemeinsamen Durchführung ausgewählter abfallwirtschaftlicher Aktivitäten zusammengeschlossen. Sie halten zusammen 100 % der Gesellschaftsanteile der GML – Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen GmbH.

Geschäftsführer

Dr. Thomas Grommes

Umsatzerlöse 

26,1 Millionen Euro (2019)

Gewinn nach Steuern in 2019

569 Tausend Euro (entspricht mit nur 2 % Rendite einer kommunalen non-profit-Gesellschaft)

Anlagenart

Im Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen (MHKW) wird seit vielen Jahren die sog. Walzenrost-Feuerung zur Verbrennung eingesetzt. Eine Technologie, die sich als sehr robust und zuverlässig erwiesen hat. Eine aufwändige Abgasreinigungsanlage reinigt die Abgase der Verbrennung, bevor diese den Kamin verlassen. Im Rahmen des Modernisierungsprojektes IGNIS von 2019 bis 2024 wird diese Feuerung durch die moderne Stufenrost-Feuerung ersetzt, die besser regelbar ist und eine noch bessere Verbrennung ermöglicht.

Abfallart und Einzugsgebiet

Das Gemeinschafts-Müllheizkraftwerk Ludwigshafen wird nahezu vollständig durch Hausmüll, Sperrmüll und hausmüllähnliche Gewerbeabfälle der GML-Eigentümer selber ausgelastet. Die Abfälle kommen damit aus der nahen Region!

Strom- und Fernwärmeerzeugung der Technischen Werke Ludwigshafen AG (TWL)

Im Jahr 2019 wurden im Fernheizkraftwerk der TWL AG (Technische Werke Ludwigshafen AG) aus dem Hochdruckdampf, der bei der Müllverbrennung entsteht, 86 Millionen Kilowattstunden Strom produziert. Nach Abzug des Eigenbedarfes konnten davon etwa 69 Millionen Kilowattstunden Strom abgegeben werden. Diese Strommenge entspricht dem jährlichen Bedarf von ca. 18.500 Vier-Personen-Haushalten. Der Rest wurde als Betriebsstrom verwendet. Zusätzlich hat TWL 225 Millionen Kilowattstunden Fernwärme produziert; Wärmebedarf von ca. 22.000 Haushalten.

Emissionen

Die im Müllheizkraftwerk gemessenen Abgas-Werte werden manipulationssicher elektronisch dokumentiert und können von der Aufsichtsbehörde jederzeit eingesehen werden. Durch den Einsatz modernster Filtertechniken gewährleisten wir die Einhaltung der vom Gesetzgeber geforderten Grenzwerte und unterschreiten diese Werte sogar deutlich.

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